Marktwertanalyse (Produkt)

Einführung der Direktvermarktung

Mit der Einführung der Direktvermarktung öffnete sich der Markt für die Erneuerbaren Anlagen zur Strombörse und ohne Direktvermarktung geht es heute nicht mehr.

Doch warum weichen die Angebote von den Direktvermarktern von Standort zu Standort ab?

Grundsätzlich besteht die Gesamtvergütung von Windstrom aus dem projektspezifischen Marktwert und der gleitenden Marktprämie abzgl. den Direktvermarktungskosten. Während die gleitende Marktprämie für jede Windkraftanlage in gleicher Höhe angesetzt wird, weichen die projektspezifischen Marktwerte sowohl voneinander als auch vom bundesweiten Marktwert (durchschnittliche Großhandelserlöse des gesamten Onshore-Windportfolios in Deutschland – dieser ist Bemessungsgrundlage für die Berechnung der gleitenden Marktprämie) ab. Demzufolge weicht auch die tatsächliche projektspezifische Gesamtvergütung eines Windprojektes von der gesetzlichen Einspeisevergütung ab – und zwar nach oben oder unten.

Die Differenz zwischen dem bundesweiten Marktwert und dem projektspezifischen Marktwert ist daher der ausschlaggebende Treiber für die Mehrerlöschance oder das Mindererlösrisiko eines Windparks.

Einflussfaktoren

Einflussfaktoren auf den spezifischen Windparkmarktwert hat das Einspeisemanagement. In Zeiten hohen Windaufkommens und geringer Nachfrage, gerät der Börsenpreis gerne auch mal in den Minusbereich. Windenergieanlagen mit Inbetriebnahme 01.01.2016 haben z.B. bei 6h nachfolgender negativer Strompreise keinen Anspruch auf EEG Vergütung.

Produzieren Ihre Windenergieanlagen zu diesen Zeiten (EISMAN) nicht, hat es einen positiven Einfluss auf dem spezifischen Marktwert (Lastgang x negativer Strompreise = negative Auswirkung).

Der spezifische Marktwert ist eine variable und keine konstante Zahl und kann von Monat zu Monat und Jahr zu Jahr abweichen.

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